Definition

Der Begriff Untermieter wird oft für den Bewohner einer unter der eigenen liegenden Wohnung in Mehrfamilienhäusern verwendet. Im offiziellen Kontext ist diese Terminologie allerdings falsch oder zumindest missverständlich.

Bei einer Untermiete wird die Wohnung immer nur zu einem Teil vermietet, meist handelt es sich dabei nur um ein einzelnes Zimmer. Es muss aber nicht immer nur ein einzelnes Zimmer vermietet werden, denn auch ganze Wohnungen können zur Untermiete freigegeben werden.

Der Untermietvertrag wird aber nicht mit dem Eigentümer der Wohnung geschlossen, sondern immer mit dem Hauptmieter. Deswegen kann auch nur der Hauptmieter den Untermieter kündigen. Die Miete wird immer an den Hauptmieter entrichtet, der diese dann an den Wohnungseigentümer weiterleitet. Der Untermietvertrag wird zwar zwischen Hauptmieter und Untermieter geschlossen, trotzdem muss eine Rücksprache mit dem Eigentümer gehalten werden.

Der Untermietvertrag kommt meist bei Wohngemeinschaften zum Einsatz. Der Untermietvertrag wird aber auch angewendet, wenn sich der Hauptmieter für einen bestimmten Zeitraum nicht in der Wohnung befindet, weil er z. B. im Ausland tätig ist oder in einer anderen Wohnung lebt. Viele Hauptmieter vermieten ihre Wohnung an Untermieter weiter, da sie sehr wohl in Betracht ziehen, dass sie nach einem bestimmten Zeitraum wieder in die Wohnung zurückkehren werden.